Hey {{first_name}} ☺️
Viele von euch haben mir auf meinen letzten Instagram-Post geschrieben.
Worum es dabei ging?
Eine Studie, die es nie in die Mainstream-Medien geschafft hat.
66 Frauen mit chronischen Schmerzen wurden 12 Wochen von Wissenschaftlern und Therapeuten begleitet.
Die Ergebnisse? Sie verändern, wie wir über Schmerz und Stress denken.
Wie dein Körper sein eigenes Schmerzmittel produziert
Bewirkt hat das eine spezielle Technik und durch sie sank …
… das Schmerzempfinden um 51 % (Baumgart et al., 2020)
… depressive Symptome um 55 % und
… Stress deutlich.
Nicht durch Medikamente. Auch nicht durch irgendeine Massage. Sondern durch eine ganz spezifische, langsame Form der Massage.
„Muss man dafür zu einem bestimmten Massage-Therapeuten?
… oder kann man das auch abends zu Hause selbst machen?" War eine Frage, die in euren Nachrichten immer wieder kam.
Die gute Nachricht: Du kannst das auch zu Hause machen.
Was passiert bei dieser Massagetechnik?
Die sanften Streichbewegungen aktivieren etwas, das direkt mit deinem emotionalen Gehirn verbunden ist: Nervenbahnen unter der Haut (C-taktile Fasern).
Wenn du diese Fasern aktivierst, flutet sich dein Körper mit Oxytocin – das Hormon für Bindung und Ruhe. Gleichzeitig sinkt dein Cortisol (innere Anspannung).
Oxytocin aktiviert dein Schmerzdämpfungssystem.
Der gleiche Mechanismus, an dem auch Schmerzmittel ansetzen.
Nur eben ohne Tablette.
Dein Nervensystem bekommt ein klares Signal: Zeit für Entspannung. Du bist sicher.
Warum sich das positiv auf deinen Bauch auswirken kann
Wie du weißt, sind dein Nervensystem und Darm direkt verbunden. Über den Vagusnerv, deinen inneren Ruhe-Nerv.
Wenn du im Dauerstress bist, schaltet dein Darm auf Sparflamme. Blähbauch, Unverträglichkeiten, Entzündungen und Verdauungsbeschwerden können die Folge sein.
Aber wenn dein Nervensystem das Signal Sicherheit bekommt?
→ Dann kann dein Darm wieder besser arbeiten. Weniger Stress im Kopf = weniger Chaos im Bauch.
Die Massagetechnik zum Ausprobieren für heute Abend
Du findest das Erklärvideo weiter unten in dieser Mail.
So funktioniert’s:
❶ Streiche langsam mit den Fingerspitzen über Kopfhaut, Schläfen und Nacken.
❷ Geschwindigkeit: ca. 1 - 3 cm pro Sekunde. Nur so reagieren die C-taktilen Fasern.
❸ Wichtig: Kein Druck. Kein Kneten. Nur leichte Berührung, wie Kraulen.
Versuch es direkt mal. Auf der Couch. Beim Musik hören. Oder einfach in Stille.
Das ist zwar keine Wunderlösung, aber dein Kopf bekommt eine Pause – und dein Bauch die Chance, zur Ruhe zu kommen.
Frühling heißt Neuanfang.
Nicht nur draußen. Sondern auch in dir. Wie wäre es, wenn du dir, nur für ein paar Wochen, erlaubst, den Tag wieder zu spüren statt dich nur durch ihn zu hetzen? ✨
Wenn du das möchtest, habe ich etwas für dich vorbereitet:
Einen kostenlosen Einblick in unsere Academy mit einer geführten Selbstmassage-Anleitung, einer Abendmeditation und unserem beliebten Karottenkuchen-Rezept.
Alles Liebe,
Deine Antonie & das Toleroo-Team
PS: Fragen, Themenwünsche oder Feedback? Dann schreib uns direkt an [email protected].
Wir freuen uns, von dir zu lesen.
Disclaimer: Die beschriebenen Studienergebnisse stellen keine Heilversprechen dar. Bei gesundheitlichen Beschwerden konsultiere bitte eine medizinische Fachkraft.
